Baufeld 2 - Schaltanlage
Wo Energie ihren Weg findet
Um die Energie der neuen Maschinen ins Netz übertragen zu können, ist der Neubau einer Schaltanlage geplant. Diese wird als moderne gasisolierte Schaltanlage in einer Halle mit einer Länge von etwa 32 Metern, einer Breite von rund 11 Metern und einer Höhe von 10 Metern neben der bestehenden Energieableitung ausgeführt.
Baufeld 3 - Wasserschloss Berau
Mehr Höhe, mehr Sicherheit
Das Wasserschloss in Berau ist als technisches Bauwerk erforderlich, um Druckschwankungen im Triebwasserweg bzw. in den Druckrohrleitungen des Pumpspeichers auszugleichen und abzudämpfen. Durch die Steigerung der Pumpleistung und die zusätzliche Nutzung der Bestandspumpen ist dazu eine Erhöhung des Wasserschlosses von bis zu 40 Metern notwendig.
Umwelt und Genehmigung
Schutzgüter im Fokus – Sorgfalt im Blick
Auch der Blick auf Umwelt und Natur darf im Genehmigungsantrag nicht fehlen. Um die Umweltverträglichkeit des Vorhabens zu untersuchen, finden bereits jetzt zahlreiche Kartierungen von Flora und Fauna sowie Untersuchungen des Baugrunds statt. Es folgen detaillierte Betrachtungen der Auswirkungen auf Umwelt und Natur durch den Bau und Betrieb des Kraftwerks. Der Fokus der Umweltverträglichkeitsprüfung liegt hierbei auf diesen Schutzgütern:
- Menschen, insbesondere die menschliche Gesundheit
- Tiere, Pflanzen und die biologische Vielfalt
- Fläche, Boden, Wasser, Luft, Klima und Landschaft
- kulturelles Erbe und sonstige Sachgüter
- die Wechselwirkungen zwischen den Schutzgütern
Welche Auswirkungen durch den Bau und Betrieb zu erwarten sind und wie diese bewertet werden können, wurde bereits ausführlich im Rahmen eines Scopingverfahrens mit den zuständigen Behörden abgestimmt. Der daraus resultierende Untersuchungsrahmen liegt vor und bildet die Grundlage für einen vollständigen Genehmigungsantrag.
Dazu gehören unter anderem die Bewertung baubedingter Schallemissionen, vor allem im Bereich der Baufelder sowie entlang der Transportrouten, aber auch die Störung von Flora und Fauna durch neue Flächeninanspruchnahmen.
Durch die Wahl des Standortes des neuen Kraftwerkes können die meisten Auswirkungen so gering wie möglich gehalten werden. Nicht vermeidbare Auswirkungen werden im Zuge des Verfahrens ausgeglichen und kompensiert.
WitznauPlus
Projektzeitplan und Meilensteine
Dezember 2025
Abschluss Kartierungen
2. Quartal 2025
Abschluss
Baugrunderkundung
4. Quartal 2025
Frühzeitige Öffentlichkeits-
beteiligung
1. Quartal 2027
Einreichung
Genehmigungsantrag zur Vollständigkeitsprüfung
3. Quartal 2027
Offenlage
Dezember 2027
Erörterungstermin
1. Quartal 2029
Voraussichtlicher
Erhalt Genehmigung
1. Quartal 2030
Baubeschluss
3. Quartal 2033
Fertigstellung/Abschluss
Inbetriebnahme
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